This post has been edited 1 times, last edit by "Aki" (Aug 2nd 2011, 4:21pm)
Quoted
Vorteil des neuen Systems der Skillveränderung denke ich mir mal das man es auch besser balancen kann.
This post has been edited 1 times, last edit by "Choo" (Aug 2nd 2011, 6:17pm)
Dass alle Items da spottbillig sein werden bezweifle ich stark.
Es gibt doch einige extrem seltene Gegenstände, die sicher zu horrenden Preisen gehandelt werden.
Ich denke da an so etwas die aus dem D2 die höchsten Runen wie die Zod oder Waffen wie der Windforce-Bogen.
Dafür werden die Preise anfangs definitiv im dreistelligen Bereich liegen.

This post has been edited 1 times, last edit by "Novalea" (Aug 2nd 2011, 6:52pm)
), es war "egal". Es ist halt immer noch was anderes ob ich jemandem 1k Gold leihe oder 10 EUR (vom Umrechnungskurs jetzt mal abgesehen).Naja selbst wenn die Goldfarmer bei WoW schon gesuckt haben, das hat jetzt doch ne andere Dimension.
Für mich ist nen Computerspiel immer noch nen Hobby, d.h. ich will relaxen und abschalten, nen bisschen dem Alltag entfliehen, schon Gas geben aber trotzdem Spaß haben. Selbst bei WoW hatte ich Spaß dran, im AH zu traden. Ich habe nie daran gedacht "Ok, die 8k Gold sind jetzt soundso viel EUR wert, wenn du das jetzt kaufst und das geht schief, da kannste dir lieber nen Bier holen". Es war halt alles abstrakter, man wusste zwar dass man Gold auch für EUR kaufen kann, aber irgendwo war es doch "Spielgeld" wenn halt jemand Kohle brauchte hat man es ihm halt gegeben (Lui z.B. schuldet mir immer noch 1k Gold), es war "egal". Es ist halt immer noch was anderes ob ich jemandem 1k Gold leihe oder 10 EUR (vom Umrechnungskurs jetzt mal abgesehen).
Ich habe einfach die Befürchtung, dass Diablo 3 dadurch genau der Charme verloren geht, den so Rollenspiele ausmachen. Ich meine, warum ist es immer ein Fantasy Setup? Warum werden Elfen, Zwerge etc. gespielt und nicht nur Menschen? Warum spielt man Krieger/Heiler/Magier und nicht Anwalt/Arzt/Müllmann? Für mich geht durch diese Maßnahme im Spiel einfach die Unbeschwertheit verloren und der Reiz verloren. Wenn nen Item droppt, werde ich direkt checken wieviel Kohle das gibt. Wenn einer needet der kein need hat wird nicht gesagt "komm scheiss drauf, is nur nen spiel", dann wird hart geflamed. Wenn nen Item mehr als nen 20er wert ist werde ich es sofort verkaufen dass weiss ich jetzt schon. Ich werde ständig überlegen "Hey, willste jetzt wirklich das Geld in son virtuellen Charakter stecken der in 2 Jahren wertlos ist?"
Beispiel: Ich habe z.B. nie bereut, meinen 1. WoW Account für 800 EUR verkloppt zu haben. Davon habe ich mir ne schöne Skiausrüstung gekauft. Jedes Jahr, wenn ich auf den Brettern das 1. Mal oben aufm Gipfel stehe, Gamma Ray anmache und tief einatme bevor ich Schuss runterbretter, denke ich nur "THX an den edlen Spender der jetzt auf nem Haufen wertloser Pixel sitzt"![]()
Vielleicht ist das auch nur bei mir so ... ich schau mir D3 sicherlich mal an, aber fesseln wie D2 wird es mich nicht, das weiß ich jetzt schon ...
) zumal die durchschnittlichen preise nach dem ersten hype definitv ziemlich gering sein dürften. (schon dank der ganzen botter
) klar wird die erste windforce wieder unglaublich teuer sein. aber das wäre sie ohne ingame AH auf ebay genauso.Man wird sehen wie es sich entwickelt.
Für mich steht jedenfalls fest, dass ich dem System absolut nichts Positives abgewinnen kann.
Die Einzigen die davon profitieren sind Blizzard.
Dem Spiel selbst tut es sicherlich nicht gut.
Gedankengang bei Blizzard war wohl ungefähr so:
- Goldfarming ist böse, wir müssen etwas dagegen unternehmen
- Eingeständnis, dass man dagegen machtlos ist
- Hey, wenn wir nichts dagegen tun können, warum nicht einfach daran teilhaben?
Schon war die Idee zur nächsten Cash-Cow für Blizzard geboren.